Archiv für Mai, 2011

Brückensprung mit Salto rückwärts, “Rope Solo” gesichert

Es war zwar jemand mit dabei, aber aktiv gesichtert hat kein Mensch sondern ein Aufbau mit doppeltem Vollseil, jeder Strang über je einen 8er gebremst, Bremsseil in weiterem Karabiner umgelenkt und nach 2m Bremsweg mit Knoten gesichert. Oben zwischen Umlenkpunkt und Anbindeknoten 4m Seil ausgegeben. Erzeugt 5m freien Fall, gefolgt von relativ weichem Fang. Dieses mal habe ich mit nicht mit Achterknoten oder Bulin ins Seil eingebunden sondern mit einem HMS-Knoten (Munter) in Schraubkarabiner am Gurt. HMS mit Anbindeknoten (Maultierknoten) und einfachem Schlag (Overhand) gesichert. Ergibt die MMO Kombination, die ich nach dem Sprung unter Last selbst lösen kann und mich mit dem übrigen Seil selbst ablassen. Nach 2 Sprüngen im Abendlicht dann um 21:15 noch einen bei weitgehender Dunkelheit. War ein bisschen komische Optik, ganz ohne Optik rückwärts in die Nacht sprungen und unten hält keiner das Seil…


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Seilbruecke – Burma Bridge – Abentuer Steinbruch – Lochmuehle Eigeltingen

Seilbrücke – überqueren der 70 Meter breiten Schlucht in unserem hauseigenen Steinbruch, über eine aus Seilen geknüpfte Hängebrücke. Zum Einsatz kommt hier eine so genannte „Burma-Brücke, die wir mit einem zusätzlichen Sicherungsseil ausgestattet haben. Die Burma-Brücke ist auch als Dreiseilbrücke bekannt und wird in Entwicklungsländern oft über große Spannweiten zur Überquerung von Schluchten und Flüssen gebaut. Dabei ist das untere Seil das Tragseil, die beiden oberen Seile dienen als Halteseil. Seitlich sind die Seile mit kurzen Verbindungsseilen fest stabilisierend miteinander verbunden, so dass Schwingungen und Verwindungen stark gedämpft werden. Diese Verbindungen werden im Abstand von einer Schrittweite angebracht. Beim Überqueren tritt man dann nicht auf das Tragseil, sondern wesentlich stabiler in das V-förmige Verbindungsseil. Beim Überqueren sind Sie immer mit einer Bandschlinge und einem Schraubkarabiner am Sicherungsseil befestigt.


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